VividVisions

by Walter Krivanek

Articles of with the tag “Apple”

Guy Kawasaki in Wien

Guy Kawasaki wird nachgesagt, geistiger Vater des Evangelism Marketings zu sein, dessen Konzept er in den 1980er Jahren für Apple sehr erfolgreich umsetzte. Und obwohl sein Lebenslauf seit damals eine Vielzahl an weiteren Projekten und Unternehmen vorweist, lebt er noch heute hauptsächlich von diesem Ruf, wie er selbst im Videointerview mit Ritchie „Datenschmutz” Pettauer zusammenfasste.

Guy Kawasaki Guy Kawasaki in Vienna

Am 10. September war Guy Kawasaki einer Einladung der Wirtschaftskammer Österreich nach Wien gefolgt und hielt in der Schönbrunner Orangerie eine Rede über „The Art of the Start”, seinen Leitfaden für Menschen, die etwas erfolgreich aufbauen wollen. Diese Anleitung ist übrigens bereits seit längerem auch in Buchform erhältlich.

Wer dieses Buch bereits kennt oder das Blog von Herrn Kawasaki näher verfolgt, lernte diesen Abend eigentlich nicht viel Neues, außer dass er tatsächlich ein sehr freundlicher, bodenständiger Mensch zu sein scheint. Hier dennoch eine kurze Zusammenfassung der elf wichtigsten Tipps, die aber keineswegs als allgemeingültige Dogmen anzusehen sind:

  1. Make Meaning
    Geld zu verdienen sollte nicht die vorrangige Priorität darstellen. Man sollte sich lieber darauf konzentrieren, etwas mit Bedeutung zu kreieren.
  2. Make Mantra
    Statt einem ellenlangen, generischen Unternehmensleitbild lieber ein kurzes aber prägnantes Mantra formulieren, das die Grundwerte des Unternehmens in maximal drei Worten beschreibt.
  3. Jump to the next curve
    Weit über den eigenen Tellerrand hinausschauen und über den eigenen Schatten springen zu können sind für einen langfristigen Erfolg von großer Bedeutung.
  4. Roll the DICE
    Deep: Ein Produkt benötigt Tiefe; Features, die über das Gewohnte hinausgehen.
    Intelligent: Konsumenten sollen merken, dass man sich wirklich Gedanken gemacht hat.
    Complete: Großartige Produkte fühlen sich schlichtweg komplett an.
    Elegant: Das Design ist für den Erfolg kein unerheblicher Faktor.
  5. Don’t worry, be crappy
    Wenn man immer nur wartet, bis etwas perfekt ist, kann man gute Gelegenheiten verpassen.
  6. Let a hundred flowers blossom
    Egal wie gut man Marktforschung betrieben hat, es kann immer sein, dass das Produkt hauptsächlich außerhalb der geplanten Zielgruppe gut ankommt. Es gilt, sich diese Situation zunutze zu machen und nicht dagegen anzukämpfen.
  7. Polarise people
    Man kann es niemals allen recht machen. Lieber eine kleine, treue Fangemeinde bedienen, als der Menge etwas Mittelmäßiges anzubieten.
  8. Churn, baby, churn
    Man sollte immer den Willen sich und das Produkt zu verbessern mitbringen. Unbedingt auf Ideen und Anregungen der Konsumenten hören.
  9. Niche Thyself
    Je einzigartiger das Produkt beziehungsweise die Dienstleistung und größer der Mehrwert für den Kunden, umso höher die Erfolgschancen.
  10. Follow the 10 20 30 rule
    Unbedingt lernen zu präsentieren! Die 10 20 30 Regel bedeutet: 10 Slides, 20 Minuten, 30 Punkt Schriftgröße.
  11. Don’t let the bozos grind you down
    Nur nicht von den Pessimisten und Deppen runterziehen lassen, wobei sich Herr Kawasaki sympathischerweise selbst nicht unbedingt aus diesen Personenkreisen ausschließt.

Alles in allem war es ein sehr unterhaltsamer Vortrag, gespickt mit vielen witzigen Anekdoten und Liebesbekundungen an Apple. Einziger Wermutstropfen war das ganze Drumherum. Angefangen bei einer ziemlich schlechten Moderation, über das Fehlen von gratis WLAN, bis hin zu einer dem Vortrag angeschlossenen, an Themenverfehlung grenzenden Podiumsdiskussion. Ein Blick ins Startup Wiki hätte genügt, um passendere Diskutanten zu finden. Viele von ihnen waren ohnehin im Publikum. Dieter Rappold von der Social Media Agentur knallgrau hat den möglichen Negativeffekt auf das Image des Veranstalters bereits in seinem Blog schön beschrieben.

Wer sich den Vortrag von Guy Kawasaki gerne ansehen möchte, kann dies auf der entsprechenden Seite der WKO machen. Übrigens mit rausgeschnittener Moderation und Podiumsdiskussion. ;-)

Apropos, liebe Wirtschaftskammer: Videos sind auf YouTube, Vimeo oder Flickr wesentlich besser aufgehoben, als in einem Windows Media Videostream.

My favourite iPhone applications (so far)

I finally traded my beloved Nokia E90 for an iPhone 3G. Don’t get me wrong, I still hate the restrictions Apple imposes on us. QuickPWN is no solution for me, because I’d hate having to deal with it after every update even more. I really hope Apple will come to their senses soon and enable video recording, disk mode, etc…

So why have I switched after all?

Social networks. It has never been this easy to stay in touch with your friends/family/followers/colleagues while on the go. While the E90 is a phone with additional features, the iPhone is more of a rich internet client with an additional phone (and iPod).

Ease of use. For instance, to connect to a VPN with the E90 you need a Windows PC to install the VPN client and you have to be an expert to set it up. With the iPhone, you just enter the account information – done.

Fun. Of course, the iPhone is much more fun to use. All work and no play makes Jack a dull boy. ;-)

So here are my favourite apps for the iPhone 3G:

Social Networks

  • Facebook iconFacebook
    This is a perfect example of how to transform a web service to a mobile device.
  • Fring iconFring
    Great instance messaging and voice chat application. Supports Skype, MSN Messenger, Google Talk, ICQ, SIP(!), Twitter, Yahoo! and AIM.
  • NatsuLion iconNatsuLion
    My favourite Twitter client for the iPhone.
  • Newsstand iconNewsstand
    After playing with a few newsreaders, I stuck to Newsstand, although the user interface in landscape mode gets extremely slow if you have subscribed to a lot of feeds.
  • Wordpress iconWordPress
    Write posts and manage your WordPress blogs (hosted and self-installed) with this app. It’s still missing crucial features but it looks very promising.
  • XING iconXING
    Another social network, another app.

Productivity

  • Things iconThings
    The iPhone version of the great task manager for Mac. Sync your to-do items with your desktop application via Wi-Fi.

Utilities

  • AirSharingAirSharing
    Share your files between your iPhone and any computer over Wi-Fi. The best alternative to a real disk mode so far.
  • MobileFiles IconMobileFiles
    Easily access the files on your iDisk with this handy tool (MobileMe membership required).
  • NetworkUtilitiesNetwork Utility
    The usual suspects: Ping, port scan, WhoIs, GeoIP.
  • TouchTermTouchTerm
    Nice terminal app. Great to administer your servers. SSL/SSH support included.

Games

  • Asphalt 4
    Great racing game!
  • DigiDrummer iconDigiDrummer
    Since I was the drummer in our school band ages ago, this is the right app to reminisce about past glory. ;-)
  • Four Free iconFourFree
    Classic Connect Four game.
  • Frenzic iconFrenzic
    Highly addictive, fast-paced game.
  • Galcon Lite iconGalcon Lite
    Also a highly addictive, fast-paced game. I’m thinking about buying the full version.
  • Lightsaber iconLightsaber
    Finally, you don’t have to make the sounds of your lightsaber by yourself anymore when fighting a duel with your co-workers! ;-)
  • RjDj iconRjDj
    Experience your surroundings in a whole new way. Fascinating!
  • Tic Tac FreeTicTacFree
    Classic Tic Tac Toe.

That’s all for now. Do you have any suggestions? Feel free to drop me a note.