VividVisions

by Walter Krivanek

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CERN wird 55

Heute vor 55 Jahren wurde die Gründung des „Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire” abgeschlossen und obwohl man es in diesem Prozess gleich in „European Organization for Nuclear Research” umtaufte, wurde die bereits etablierte Abkürzung CERN behalten.

Und heute vor einem Jahr hatte ich die Möglichkeit eines Rundgangs durch diese großartige Forschungseinrichtung bei Genf. Hier ein paar Eindrücke davon. Alles Gute zum Geburtstag CERN!

CERN 2008

Beschleunigte Teilchen

Der Large Hadron Collider (LHC) war zu diesem Zeitpunkt leider nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich, immerhin konnte ich mir aber unter anderem den Low Energy Ion Ring (LEIR) ansehen. Dieser ist die erste Station in einer Kette von Teilchenbeschleunigern an deren Ende bei richtiger Weichenstellung der LHC steht, wo die Partikel dann mit annähernder Lichtgeschwindigkeit ihre Runden drehen, nur um dann aufeinanderzuprallen und Wissenschaftlerherzen höher schlagen zu lassen.

Und wo Forscher auf die noch fehlenden Seiten vom Bauplan des Universums hoffen, sehen Pessimisten an allen Ecken erdverschlingende schwarze Löcher. „Alles Unfug.”, versicherte man uns, „Die Prozesse, die im LHC herbeigeführt werden, kommen in der Natur ständig vor.” Und wer sich immer noch nicht sicher fühlt, kann ja immer wieder einen Blick auf HasTheLargeHadronColliderDestroyedTheWorldYet.com werfen. ;-)

CERN 2008
CERN 2008

Where the Web was born

Und was wäre ein CERN-Besuch ohne einen kurzen Blick in die Ausstellungsräume zu riskieren, wo der Computer zur Schau gestellt wird, der die Welt verändern sollte. Richtig, die Rede ist vom NeXTcube-Rechner von Tim Berners-Lee, der darauf einfach so das World Wide Web erfunden hat (bitte nicht zu verwechseln mit dem Internet). Auf der Tastatur liegend sieht man auch seine Arbeit über „Information Management”, die dazu den Grundstein gelegt hat. Gut sichtbar ist darauf auch die Anmerkung seines Chefs „Vague but exciting…”, die quasi grünes Licht für die Weiterentwicklung bedeutete. Der Rest ist Geschichte.

CERN 2008
CERN 2008

Alle Bilder

The Art of Barack Obama

One thing I love about the Internet is that it encourages and facilitates creativity because of the quick and easy way to create, publish and assimilate ideas. In the last weeks, there was one source of inspiration like few others: the presidential election in the United States. Especially the almost perfect campaign of Barack Obama, who convinced more than 60 million people to vote for him and therefore made history.

Many designers and artists helped him to achieve his goal by creating tons of images, wallpapers and posters, which spread like wildfire on the Web. And even though the whole hoopla verges on a personality cult, its richness and diversity is really impressive.

Here are just a few examples:

Obama United States of America
via c3o’s soup

Obama collage
via fubiz.net

Obama portrait "Hope"
via notcot.com

Obama as Superman
via robotwalrus.com

Obama mosaic
by tsevis via flickr

Back to the Future

This is what the future of household technology looked like in 1969. Actually pretty impressive how accurate these predictions were. Of course, they didn’t call it the Interwebs those days.

Neue Tricks für einen alten Fuchs

Vor ein paar Tagen fand der Download Day für und von Firefox 3 statt, mit dem Ziel, einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde zu schaffen. Durch diese PR-Aktion wurde die neueste Version des Browsers aus dem Hause Mozilla innerhalb von 24 Stunden über 8 Millionen mal heruntergeladen. Das kommt  immerhin der Einwohnerzahl Österreichs gleich.

Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Beitrags wurden die Downloads schon fast verdoppelt, circa 123.000 davon konnten hierzulande beigetragen werden.

Marktanteile

Firefox erfreut sich generell über immer größere Beliebtheit. So konnte er laut NetApplications.com seinen Marktanteil innerhalb eines Jahres von 15% auf 18% erhöhen, hauptsächlich auf Kosten des Internet Explorers, der im selben Zeitraum von 79% auf 74% heruntergerutscht ist, auch dank vermehrter Nutzung von Safari (6%) und Opera (0,71%). Ein Trend, der sicher nicht so leicht zu stoppen sein wird.

Ebenfalls interessant bei dieser Statistik ist übrigens auch, dass bei den sechs am häufigsten benutzten Browsern noch immer die totgesagten Modelle Netscape und Mozilla auftauchen.

Diagramm Browser Juni 08
(Stand: 21.06.2008, Daten von NetApplications.com)

Umstieg

Ich bin jetzt auch endgültig von Safari auf Firefox 3 für die tägliche Nutzung umgestiegen, hauptsächlich wegen der auch auf meinem gut ausgestatteten Dual Core iMac merkbaren Geschwindigkeitssteigerung aber nicht zuletzt wegen der Erweiterung Adblock Plus, die jegliche lästige Werbung im Netz von mir fernhält. Die neuen Features spielten bei dieser Entscheidung aber sicher auch eine Rolle…

Unzufrieden?

Es muss ja nicht immer Internet Explorer, Firefox, Safari oder Opera sein. Wer mit keinem der derzeit gängigsten Browsern zufrieden ist, kann sich ja mal bei „Vielfalt zum browsen gehen” umsehen. Vielleicht ist dort eher etwas dabei.

Firefox Perspektive
(von xkcd.com)