VividVisions

by Walter Krivanek

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Designing The Vienna Project

The game

If you live in Austria and are a fellow citizen of the Social Web, then you probably have already heard of The Vienna Project, a LARP spy game which will take place in Vienna on 22nd of August. Until then, interested parties have to solve a series of riddles in order to be recruited as one of 16 “agents”, who will then participate in the game with the mission to unravel the mystery of a vanished colleague.

The game is mostly organised and promoted via social networks like Twitter and Facebook by its creator Roman Mittermayr and his team, all in their free time. Although I’ve never played a single LARP game, this one kept my interest and I was looking forward to the unveiling of the official website:

Old screenshot of theviennaproject.com

I must say, while I really liked the image of the hatted agent, the website just wasn’t what I had expected. But a few minutes later, Roman twittered:

“And pls don’t destroy me on usability, design or the small font-size :) Do a new awesome design for free and I’ll make you god for a day.”

Having had a few hours on my hands, I didn’t need to be told twice.

The inspiration

To get myself into the right mood, I compiled a playlist of a few suitable film scores and started to scribble.

Album covers of music I used as an inspiration for the design

Being a huge fan of spy movies (especially those with Bond, James Bond), I wrote down a few attributes I like about them in particular: Secrecy, puzzles, suspense, action, deception, … Now I had to decide which ones I could incorporate into the design within the limited time at my disposal.

The design

I wanted to give the viewers the feeling of already being part of the game, so I created a scene, where they slip into the role of an agent who’s browsing through confidental documents in darkness, using a flashlight. To add atmosphere, the light can be moved with the mouse on the start page.

The Austrian passport was added as tribute to another characteristic I love about spy movies: The numerous locations shown. Bond, for example, travels halfway across the world in the course of a single mission.

New design of theviennaproject.com

New design of theviennaproject.com 2

The resources

Providing a layout for free is one thing, having to pay for the necessary graphical material out of your own pocket is another. ;-) Luckily, SXC proved to be a valuable resource for royalty-free photos for this project. A big thank you to:

For the moving flashlight on the start page, I used a PNG image, a few lines of JavaScript (on top of jQuery) and CSS. No Flash.

The reactions

Roman's tweet: WOW! Walter from @VividVisions (follow!!!) did an outstanding job on re-designing the #tvp09 website, more soon. This is seriously perfect!

I received a lot of positive feedback on the redesign like the one above. Thank you!!

Digitalks07 – Online Collaboration

Digitalks Am 18. November fanden im MuseumsQuartier in Wien die siebten Digitalks statt. Wer sie nicht kennt, die Digitalks sind regelmäßige, frei zugängliche Workshops, die verschiedene Aspekte von digitalen Medien behandeln.

Dieses Mal waren Michael Schuster, Leiter/Produkte und Services bei System One, sowie Matthias Platzer, Geschäftsführer und Mitgründer von Knallgrau, als Sprecher eingeladen, um Tools vorzustellen, die sie in ihrem Arbeitsalltag zur Online Collaboration einsetzen.

Michael Schuster stellte zu Beginn die These auf, dass Online Collaboration ein großer Mythos sei und dass wir Menschen eigentlich gar nicht zusammenarbeiten wollen und es immer vermeiden würden, wenn wir könnten. Meiner Meinung nach eine ziemlich eigenartige Aussage von jemandem, der mit einer Wiki-Software seinen Lebensunterhalt verdient.

Dieser These widersprach Matthias Platzer mit der Behauptung, dass wir sehr wohl miteinander arbeiten wollen, es aber mit der Installation von kollaborativer Software alleine noch lange nicht getan ist. Vielmehr braucht es zuerst eine entsprechende Unternehmenskultur dahinter.

Zusammenarbeit ist nicht immer einfach. Daran werden auch die besten Tools nichts ändern können. Allerdings habe ich ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass Kollaboration in den meisten Fällen nicht nur geduldet sondern durchaus angestrebt wird. Sie bedeutet ja nicht nur Arbeitsteilung, sondern auch Spezialisierung und damit durchaus effizienteres und effektiveres Arbeiten.

Interessanterweise wird ja auch immer öfter kleinere, hoch spezialisierte Software im Arbeitsalltag eingesetzt, als globige, eierlegende Wollmilchsäue. Über wohldefinierte Schnittstellen können diese Tools dennoch untereinander kommunizieren und zusammenarbeiten. Dass es in der Praxis an diesen Schnittstellen oft noch mangelt erwähnte auch Matthias Platzer, der bei einigen Produkten und Services die Möglichkeit einer zentralen Benutzerverwaltung zum Beispiel über LDAP oder OpenID vermisst, was sich hoffentlich sehr bald ändern wird.

Digitalks 07
Foto (cc) by me, weitere findet Ihr auf Flickr.

Die Tools

Bei den vorgestellten Produkten handelte es sich hauptsächlich um die üblichen Verdächtigen, über die man, sofern in der Branche tätig, bereits früher gestolpert ist und schon täglich anwendet. Ich gehe hier nicht näher auf sie ein, weitere Informationen gibt es auf der jeweiligen Website der Anbieter.

  • Basecamp
    Projektmanagement-, Kollaborations- und Task-Software.
  • Google Docs
    Online Word und Tabellenkalkulationen.
  • Doodle
    Online Terminplanungsservice
  • mite
    Zeiterfassung für Freelancer
  • Subversion
    Versionierungssystem
  • JIRA
    Kommerzielle Bugtracker
  • MediaWiki
    Offene Wiki Software
  • Trac
    Open Source Bugtracker
  • Highrise
    Online CRM für KMU
  • Twitter
    Microblogging
  • Jabber
    Offene Instant Messaging Technologie

Vor kurzem habe ich über Twitter erfahren, dass bei Knallgrau inzwischen auch Yammer im Einsatz ist oder zumindest getestet wurde.

Fazit

Es war sehr interessant zu erfahren, welche Software in den beiden Unternehmen wofür eingesetzt wird und ob oder inwiefern dies den Arbeitsalltag erleichtert hat. Ein paar mehr konkrete Anwendungsfälle hätte ich mir vielleicht noch gewünscht.

Großer Dank jedenfalls an die beiden Sprecher und vor allem an Meral Akin-Hecke für die Organisation. Ebenfalls danke an Luca Hammer, der die gesamte Veranstaltung mittels make.tv aufgezeichnet hat.

RSS Subscriptions aus Apple Mail exportieren

Wer Apple Mail als RSS-Reader verwendet und dann später auf eine bessere Alternative, wie zum Beispiel Vienna, umsteigen möchte, erlebt eine böse Überaschung: Apple Mail bietet keine Möglichkeit, die Subscriptions zu exportieren. Für Leute mit einer Handvoll abonnierter Feeds sollte das kein Hindernis darstellen, aber wenn man mit der Zeit schon eine stolze Sammlung zusammengetragen hat, fehlt ein wenig die Motivation, jeden Feed händisch zu übertragen.

Ein Tool hab’ ich auf die Schnelle nicht gefunden, dafür kurzerhand ein kleines Shell-Script gebastelt, das diesen Job übernimmt. (more…)